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Und? was ist anders in der Nacht?

    • Ich habe herrlich geschlafen Danke dafür.
      Unterschiede entdecke ich bis jetzt noch nicht wirklich. Nur gestern Abend wurde ich jäh an die Nachtruhe erinnert, als ich auf Ressisuche gehen wollte.


      Ob nun Tag oder Nacht - es sind nie alle Spieler gleichzeitig da, um sich zu unterstützen.

      Es beruhigt einfach, zu wissen, dass nachts geschlafen wird.
    • Ich denke, so lange man nicht nur auf Welten mit Nachtfrieden spielt ist es sehr gewöhnungsbedürftig. In DE2 gerade noch ein paar Sachen gemacht und dann schnell noch in DE3 ein paar Angriffe lossenden... - geht nicht, weil zu spät -

      Eigentlich stresst dass schon ein bisschen, weil man ja noch rechtzeitig vor 24:00 Uhr oder so früh wie möglich nach 08:00 Uhr die Truppen wieder losschicken muss. Das permanente, niedrige Stressniveau zwischen 24:00 und 08:00 Uhr ist jetzt quasi auf zwei Peaks jeweils vor und nach dem Nachtfrieden verschoben und stresst dann erst recht :/
      In der Welt: aka Rotadota aka Bongo
      Im Forum: aka "mein Hase" aka "Schatz" aka "Schnucki" aka "Doof"
    • Tja... hat positive und negative Seiten... ein paar Tage zu spät gestartet kann ich in der Tat beruhigt schlafen im Wissen, dass ich nicht nachts von einem schlaflosen Nachbarn ausgenommen oder geplättet werde. Aber ich saß auch schon Mitternacht da und wollte nochmal kurz die Truppen zum Ress-Sammeln schicken - und es ging nicht :)

      Aber noch finde ich es (für mich) zu früh, da irgendeine Schlussfolgerung zu ziehen. Die "anstrengenden" Nächte kommen ja typischerweise erst etwas später im Spiel
      Gruß,
      Rashidix
    • So, DE3 ist als eine der ersten Nachtfrieden-Welten zuende. Was hat's gebraucht, was war anders?

      Auch dieses Mal war es wieder an mir, mich etwas um die Deff unseres Reiches zu kümmern. Schick war, dass man sich sicher sein konnte, dass nach Mitternacht nix mehr neu dazu kommt. Trotzdem hat man machmal bis 0:30h oder 1h vorm Rechner gehangen - und überlegt, wo man am besten defft. Oder sei es, um der Laufzeit der Deff wegen, der Größe der Kornspeicher der angegriffenen Dörfer sie noch etwas später loszuschicken. Ebenso war es manchmal sinnvoll, Deff, um 6h oder 7h loszuschicken.

      Es entfiel aber die Sorge, dass nachts noch unbekannte, neue Angriffe dazukommen, d.h. man hatte beim zu-Bett-gehen ein nahezu komplettes Bild der Angriffe; zumindest bei uns wurde es nicht so "ausgenutzt", dass dann um 8h zusätzliche, neue und scharfe Angriffe geschickt wurden. Das Muster war meist, dass die Angriffe ab 22h gestartet wurden, und zwischen 8h und 10h morgens dann einschlugen. Man hatte also immer Zeit für zumindest etwas ungestörten Schlaf in dem man sich auch nicht das Hirn zermartern musste.

      Aus der Sicht eines Angreifers oder gar des Kriegsrats eines KR sieht die Sache ganz anders aus: es ist *deutlich* schwieriger, eine Zeit zu finden zu der die Truppen des KR gemeinsam angreifen: die einen laufen lange, die anderen kürzer - und entweder müssten die mit kurzer LZ nach Mitternacht abschicken (was bei Nachtfrieden nicht geht) - oder diejenigen mit langer Laufzeit müssen so früh abschicken, dass es mit deren Arbeit oder sonstigen Tagesgeschäften kollidiert. Wir haben versucht, verschiedene Zeitpunkte für die Truppenankunft durchzuprobieren - richtig gut funktioniert hat das bei keinem; das Resultat waren tendentiell kleinere Angriffsaktionen als ohne Nachtfrieden möglich gewesen wären.

      Gleichzeitig sind Angriffe auf Oasen weiterhin jederzeit möglich. Es wurde also teils ein großes Vergnügen, die Truppen in grenznahen Oasen regelmäßig zu massakrieren - was irgendwann in entweder leeren Oasen oder ordentlich zugestellten Oasen mit sowohl Truppen als auch Spähern führte.

      Persönliches Fazit: Nachtfrieden hat Vor- und Nachteile. Summa summarum finde ich es gut - kann aber auch verstehen, wenn Leute mit Pöbel-Off es doof finden, wenn sie nachts nicht nochmal ihre Truppen zum Rauben und Pöbeln ihren Nachbarn vorbeischicken können. Ein Nachtfrieden bevorzugt Leute, die tagsüber jederzeit an den PC können.
      Gruß,
      Rashidix

      The post was edited 2 times, last by Rashidix ().

    • BridgetB wrote:

      Was sagst du zur Länge der Runde? Dadurch, dass es ja keine mega Angriffsaktionen in der Nacht gab, die ein WW 10 oder mehr Level runtergekattert hätte, war die Runde ein wenig kürzer als sonst. Fandest du das Endgame trotzdem spannend?
      Ich denke nicht, dass die Länge oder das Ergebnis der Runde dadurch wesentlich beeinflusst wurde.

      Selbst wenn es doppelt so viele Truppen für WW-Angriffe auf allen Seiten gegeben hätte, wäre das Ergebnis genauso oder nur unwesentlich anders gewesen. Denn bei der gegebenen Konstellation und den (mir bekannten) Überlegungen bezweifel ich, dass jedes WW hinreichend gekattert worden wäre, um mehr als maximal eine Woche rauszuholen. Auch wenn es nur sehr wenige "wirkliche" WW-Offs gab mit >150k Kornverbrauch hatte (turboOMG, OGame, Stinkesocke) und einige >100k (Düvel, Raudi,... und 2(?) von Tequila), hat meiner Meinung nach die Spannung des Endgame nicht wirklich drunter gelitten. Denn die vorhandenen Offs beweisen: man hätte solche Offs bauen können - auch wenn es tatsächlich in Summe 3 bis 4 weniger waren als ich erwartete.
      Gruß,
      Rashidix
    • Da nehm ich diesen Thread doch mal eben als Geisel,

      dass es keine großen Angriffsaktionen auf WWs gab lag mMn hauptsächlich daran, dass die Anzahl an Werkzeugen in den Offs diese Runde recht gering war. Konnten die Offer die Schleifen nicht am Laufen halten, weil nachts die Ressourcenbeschaffung wegfiel, waren diese Runde einfach nicht so viele Offer dabei, die sich zum Ziel eine WW-Off gesetzt haben oder gab es andere unglückliche Zwischenfälle wie Teilverluste von Offs im Midgame?
      Da müssen wir die Offer um eine Analyse bitten.

      Spannend war die Endphase allerdings schon, die Siegpunkte zwischen den großen Königreichen waren einigermaßen ausgegelichen, nur HvG hatte einen gewissen Abstand sowie gleich zwei Weltwunder. Da gibt es aber bestimmt andere (auch laufende) Runden, die auch ohne Nachtfrieden schon vor Erscheinen der Weltwunder langweilig sind, weil ein Königreich vom Start weg durch Diplomatie und pure Masse überlegen ist. Da kommt es einfach ein bisschen auf die Mischung an Spielern auf einem Server an.

      Generell fand ich die Nachtfrieden-Runde interessant und entspannend. Durch den Nachtfrieden gab es ein zusätzliches taktisches Element, welches frischen Wind in eine Runde brachte und einen gezwungen hat die Dinge neu zu betrachten. Jede Runde mit Nachtfrieden zu spielen, wäre mir aber persönlich zu einseitig. Im Midgame hatte die DE3 schon ein bisschen was von Altersheim-Spielenachmittag.

      Jetzt hab ich viel geschrieben und wenig gesagt, Bewerbung zum CSU Vorstand ist raus.

      Gruß ebo
    • der nachtfrieden schafft sicherlich neue taktische überlegungen. bis zu einem gewißen maße konnte ich den countdown 24uhr , nun kommt nichts mehr genießen. aber ich habe es ähnlich,wie rashidix als streß empfunden, dass es sich um 2 zeitabschnitte handelte. wobei der ab 8uhr ,den vormittag betreffend am unangenehmsten war. meine perspektive dabei ist die, teil der deffkoordination gewesen zu sein. auch ich sehe im nachtfrieden eine tendenzielle bevorzugung, der spieler die tagsüber zeit haben.
      auch im nachtfrieden ist es möglich ww-offs zu bauen, ich hatte allerdings den eindruck, dass umgolden noch früher und intensiver nötig war, da das 24/7 farmen nicht möglich war. die schien bei den großoffern sich auch auf den ausbau einer relevanten 2. bzw 3. off auszuwirken. war mein eindruck im mittelspiel und auch im endspiel.
      der mangel an werkzeugen, der auffällig war schien mir weniger am nachtfrieden zu liegen, als mehr an dem spielverständnis der akteure. wie zu erwarten war, machte der nachtfrieden einsatzpläne schwieriger als in den normalwelten.

      ich hatte mich schon bei ankündigung des nachtfrieden skeptisch geäußert, mir es aber im im konkreten angeschaut. eine abschließende meinung habe ich noch nicht dazu. es ist spielbar, schränkt aber vieles und viele ein.

      die spannung dieser runde lag für mich im travian schach der strategen und taktiker, hier bin ich auf meine kosten gekommen
    • Hallo @nixwieweg_DE

      also ist es zwar am Abend ruhiger, in der früh aber stressiger und man sollte versuchen die nächsten 3,4 Schachzüge der Gegner herauszubekommen. Auch ist Farmen weniger spiel-entscheidend, sondern wie oft man sich über den Tag hinweg einloggen kann.

      Außerdem hat @Rashidix ja schon gesagt, dass es eher mehrere kleinere Angriffe gab, als große lang laufende Kata-Aktionen und die Scharmützel um Oasen eine größere Rolle gespielt haben.

      Und @ebola-chan_COM sagt auch, dassdie Taktik anders sein muss bei Nachtfrieden.

      Hab ich das einigermaßen gut zusammengefasst?


      Wie wäre es, wenn man in der Nähe eines fremden WWs ein "Außenposten"-Dorf hat, indem man Katapulte und Rammen baut, um von dort aus mit kürzerem Weg anzugreifen? Das geht eigentlich nur mit dem WW in der Mitte, weil man dann das Dorf auch verteidigen kann. Dann wäre es sinnvoll, wenn Königreiche sonnenstrahlen-förmig von der Mitte weg Richtung WW erweitert würden. :huh: Ich denke hier gerade nur laut über die Taktik in der nächsten Nachtfriedensrunde nach. Dauert aber noch bis nächstes Jahr, bis die kommt...
    • Mein Feedback zum Nachtfrieden:
      Für Berufstätige, die von 8/9 - 17/18 arbeiten - nicht spielbar.
      Entweder passen Laufzeiten beim Offen nicht - oder bei den Deff-Aktionen an welchen man nachmittags da sein sollte passen auch nicht.
      Es konzentriert sich daher viel aus WE - und wenn dann einer der wichtige Player nicht kann - ist doof! Und eine Herausforderung für die Off und Deffplaner
      Ja - das kann in normalen Welten auch so sein - aber die Konzentration machts
      8 Uhr Farmen - nur in Ausnahmefällen, und daher nächster Nachteil.

      Nette Leute kennengelernt und alles - hat aber mit dem Nachtfrieden nix zu tun.

      Bonnie